Shopsysteme- & SEO-Tool Vergleich
für kleine und mittelständische Unternehmen

OnlineSHOPerstellen.com ist für eCommerce Einsteiger. Erfahre im Shopsysteme Vergleich, welche Anbieter sich für kleine und mittlere Unternehmen eignen. Ist es für einen Anfänger ohne Programmierkenntnisse wirklich möglich, selber einen Onlineshop zu erstellen? Und wie schafft man es, dass der Shop dann gut auf Google gefunden wird.? Die Antwort findest du im SEO-Tool Vergleich.

Onlineshop eröffnen in 9 Schritten

Einen Onlineshop zu eröffnen ist einfach. Man meldet sich bei einem Anbieter wie Shopify an und legt los. Aber ist es wirklich so einfach? In Zeiten, in denen der Onlinehandel nach wie vor boomt und jedes Jahr neue Rekordergebnisse eingefahren werden, ist es sehr verlockend einen Onlineshop zu eröffnen. Viele wittern hier schnelles Geld und sind dann enttäuscht, wenn es nicht so läuft wie erhofft.

Onlineshop gründen Schritt für Schritt

Es stimmt, einen Online Shop zu eröffnen ist sehr viel einfacher, als zum Beispiel ein stationäres Geschäft zu eröffnen. Man benötigt weniger Kapital und Shopsysteme wie Shopify machen es dem Gründer einfach, selber einen Onlineshop zu erstellen. Ganz ohne technisches Hintergrundwissen. So kann jeder Laie einen Online Shop eröffnen.

Haifischbecken Onlinehandel

Am Ende scheitern jedoch sehr viele mit dem eigenen Online Business. Was sind die Gründe? Ist es nur der harte Wettbewerb? Nicht umsonst sagt man dem Onlinehandel nach, dass es sich hierbei um ein Haifischbecken handelt. Kleine Start-ups werden da gerne vom Markt verdrängt. Oder liegt es vielleicht eher an der mangelnden Vorbereitung vieler Start-ups? Einen Online Shop eröffnen ohnen einen Plan zu haben, ist einfach keine gute Idee. Deshalb hier 9 Punkte, die du beachten solltest, wenn du deinen eigenen Online Shop eröffnen willst.

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1. Erstelle einen Businessplan für deinen Shop

Brauchst du zur Finanzierung deines Shop Geld von der Bank oder von Investoren, dann musst du sowieso einen Businessplan erstellen. Doch auch wenn du deinen Onlineshop selbst finanzierst, hilft dir ein Businessplan, dein Geschäft erfolgreich zu gestalten. In einem Businessplan hältst du alle Details fest, die für den wirtschaftlichen Erfolg deines Shops relevant sind. Du erläuterst das Geschäftskonzept deines Shops. Welche Produkte willst du zu welchen Preisen verkaufen? Wer liefert  dir diese Produkte? Welche Margen und welche Wettbewerber hast du?

Ist dein Internet Geschäft realisierbar?

Der Businessplan sollte die wichtigsten Fragen rund um deinen Shop klären. Ziel des Businessplans ist eine realistische Einschätzung zu bekommen, ob dein Shop so wie du ihn dir vorstellst realisierbar ist. Vor allem sollte vorab geklärt werden, ob du mit deinem Onlineshop wirklich Geld verdienen kannst.

Wenn du unsicher bist, wie man einen Businessplan erstellt, lasse dich von der IHK beim Grüden deines Onlineshops beraten. Dort findest du Experten, die jeden Tag mit Start-ups und gestandenen Unternehmen zu tun haben und dir Tipps geben können. Von den IHK Experten kannst du dir auch Tipps geben lassen, welche Rechtsform für das Gründen deines Onlineshops die beste ist.

2. Bevor du deinen Online Shop eröffnen darfst

Bevor du endlich loslegen und deinen Online Shop eröffnen kannst, musst du ein Gewerbe anmelden. Gelegentlich taucht im Internet die Frage auf, ob man auch ohne Gewerbe einen Online Shop eröffnen kann. Das geht natürlich nicht.

Welche Rechtsform für dich am sinnvollsten ist, darüber solltest du dich am besten in einer Gründungsberatung beraten lassen. Soll es eine Einzelgesellschaft, eine GmbH oder eine GbR werden? Die Rechtsform deines Shops kann weitreichende Folgen haben. Deshalb solltest du dies in Ruhe vor dem Gründen des Onlineshops abwägen.

Möchtest du deinen Online Shop als Einzelunternehmer im Nebengewerbe eröffnen, kommt vielleicht noch die Frage hinzu, ob du für den Anfang nur ein Kleingewerbe beantragen sollst. Bei dieser Frage solltest du dich nicht nur von einem Steuerberater beraten lassen. Bedenke auch, dass der Status des Kleinunternehmers auf viele Online Shopper nicht gerade vertrauenserweckend wirkt.

3. Gib deinem Onlineshop einen Namen

Weißt du bereits wie dein Onlineshop heißen soll? Auch die Wahl der passenden Domain kann sich schwieriger gestalten als man dies im ersten Moment denken sollte. Denn möchtest du eine Domain mit einer de oder com Endung, sind meist alle guten Namen bereits vergeben.

Deshalb gilt es kreativ zu sein und einen Domain Namen zu finden, der passend und doch verfügbar ist. Was solltest du bei der Auswahl des Shop Namens beachten:

  • Die Domain sollte verfügbar oder käuflich zu erwerben sein
  • Verletzte mit deinem Namen keine Markenrechte
  • Der Name sollte zum Onlineshop passen
  • Gleichzeitig sollte der Name die Möglichkeit bieten, das Produktportfolio in der Zukunft zu erweitern

Sobald du einen passenden Namen für deinen Shop gefunden hast, sicherst du dir die URL. Je nachdem für welches Shopsystem du dich entscheidest, kannst du zusammen mit dem Hosting des Shops buchen.

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4. Entscheide dich für ein Shopsystem

Möchtest du deinen Webshop selber bauen, brauchst du ein Shopsystem. Zu den beliebtesten Shopsystemen gehört Shopify. Diese E-Commerce Plattform hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom im Internet erlebt. Denn mit Shopify ist es auch für Laien einfach einen Onlineshop zu erstellen. Dabei eignet sich das Shopsystem sowohl für kleine Start-ups als auch für große Shops. Einer der Vorteile von Shopify von ist, dass die E-Commerce Plattform kleinen Shops die Möglichkeit bietet zu skalieren. Auch der Verkauf über Facebook, Instagram, Amazon und Ebay ist mit Shopify möglich.

5. Produkte für deinen Onlineshop

Die zuverlässige und schnelle Lieferung der Ware hat für die Kunden im E-Commerce höchste Priorität. Muss der Kunde auf die bestellten Produkte zu lange warten oder entspricht die Ware nicht den Erwartungen, hast du im E-Commerce langfristig keine Chance. Deshalb ist es elementar wichtig, dass du die Ware für deinen Onlineshop von zuverlässigen Großhändlern oder Produzenten beziehst.

Planst du die Produkte für deinen Webshop vorrätig zu haben oder willst du per Dropshipping verkaufen? Hast du die Produkte vorrätig, so hast du eine deutlich größere Kontrolle und kannst dafür sorgen, dass die Produkte wirklich schnellstmöglich an deine Kunden verschickt werden.

Möchtest du einen Dropshipping Shop eröffnen, sind zuverlässige Lieferanten noch wichtiger. Denn hier kaufst du die Ware erst, wenn du in deinem Shop eine Bestellung erhalten hast. So musst du zwar nichts vorfinanzieren, hast es schwerer deine Kunden zufriedenzustellen. Auch ist deine Marge beim Dropshipping normalerweise geringer.

6. Den Onlineshop rechtlich absichern

Im E-Commerce müssen eine Reihe von rechtlichen Dingen beachtet werden. Deshalb solltest du dir auf jeden Fall rechtliche Unterstützung holen. Denn das Eröffnen eines Onlineshops kann schnell unnötig viel Geld kosten, wenn du dich nicht an geltendes Recht hältst und dies würde den Erfolg deines Onlineshops gefährden. Hilfe bei der Erstellung von Rechtstexten bekommst du von einem IT Anwalt oder auch von Unternehmen wie Janolaw und dem Händlerbund. Diese Anbieter bieten nicht nur AGB und Datenschutzerklärung für deinen Onlineshop. Auch bei weitergehenden rechtlichen Themen des Handels im Internet, gibt es bei diesen Anbietern Hilfe.

7. Shopgestaltung und Produktbeschreibung

Erstelle deinen Onlineshop und füge die Produkte hinzu. Begnüge dich dabei nicht damit, die Produktbeschreibungen des Herstellers zu übernehmen. Dies wird in der Regel nicht reichen, um mit deinem Webshop Erfolg zu haben.

Eine Produktseite ohne eigene ausführliche Beschreibung des Produkts hat zwei Nachteile:

  • Du machst es dir schwer den Kunden vom Produkt zu überzeugen
  • Du machst es dir schwer, bei Google zu ranken

Die Kunden wollen möglichst nützliche Infos über das Produkt, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Wenn du nur die Infos auf der Produktseite veröffentlichst, die jeder andere Onlineshop auch vom Hersteller übernimmt, bietet dein Shop dem Kunden keinen Vorteil. Je besser das Produkt präsentiert wird, desto einfacher wird es Geld zu verdienen. Gerne kannst du die Produkte nicht nur mit Fotos und Text präsentieren. Wenn möglich, nutze auch Videos um die Produkte den Kunden zu zeigen.

Auch Google benötigt Input, um eine Webseite als relevant einzustufen. Je mehr Content auf der Webseite zu finden ist und je ausführlicher die Produktbeschreibungen sind, desto einfacher ist es für Google die Seiten passend einzuordnen. Und damit hast du eine größere Chance mittelfristig ein gutes Ranking zu erhalten. Bedenken solltest du dabei, dass es immer eine Weile dauern kann, bis man bei Google rankt.

8. Versand planen und vorbereiten

Bereite dich auf den Versand deiner Produkte vor. Schon bevor die Kunden in deinem Webshop bestellen, solltest du den Versand planen und vorbereiten. Welchen Versanddienstleister willst du nutzen? Wer bietet dir die besten Konditionen? Auch über die Verpackungen solltest du dir im Vorfeld Gedanken machen. Hast du Packmaterial in den passenden Größen vorrätig? Nimmst du Standardkartons oder lässt du Kartons oder Paketband mit deinem Firmennamen bedrucken? Bedenke, dass eine Verpackung mit Branding einen positiven Effekt für das Marketing deines Webshops hat.

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9. Mach Werbung für deinen Onlineshop

Damit du mit deinem Onlineshop erfolgreich wirst, ist die Werbung für deinen Webshop ein zentraler Punkt. Denn nur wenn du genug potentielle Kunden in deinen Onlineshop holst, kannst du Umsatz generieren.

Es gibt eine Reihe von Marketing Maßnahmen, die dabei helfen können Traffic in den Webshop zu bringen. Zum Marketing im Internet gehören eine Reihe von Maßnahmen von Social Media über SEO zu bezahlter PPC (Pay per Click) Werbung. Da es mit SEO alleine Monate dauern kann, bis du genug Besucher in den Webshop holst, macht es gerade zu Beginn Sinn Geld in die Hand zu nehmen und bezahlte Werbung zu schalten. Denn nur mit einer ausreichend hohen Zahl an Besuchern hast du überhaupt eine Chance mit deinem Onlineshop erfolgreich zu sein.