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Die Click-Through-Rate lässt sich einfach berechne, indem du die Anzahl der Klicks durch die Einblendungen teilst und diese Zahl mal 100 nimmst.

Click-Through-Rate: Was ist das? [Definition]

Die Click-Through-Rate ist eine KPI aus dem Digitalmarketing. Man versteht darunter das Verhältnis der Einblendungen zu den Klicks. Es geht also darum, wie häufig etwas eingeblendet wurde und wie oft in Relation darauf geklickt wurde. Die Click-Through-Rate kann sich auf die Google Suchergebnisse beziehen, auf Werbung, Links, Call-To-Action Buttons, Newsletter und andere Online Medien. Die Abkürzung für Click-Through-Rate lautet CTR. Weniger gebräuchlich ist der deutsche Begriff Klickrate.

Bedeutung der Klickrate

Die Click-Through-Rate ist eine zentrale Messgröße um den Erfolg deiner Website und deines Marketings zu messen. Hat das Marketing einen guten Job gemacht, sollte auch die CTR gut sein. Wenn du viel Zeit und Geld in Onlineshop Erstellung und Suchmaschinenoptimierung gesteckt hast, ist es ärgerlich, wenn deine Seite in den Sucherergebnissen angezeigt wird, aber keine Klicks erhält. Eine schlechte Click-Through-Rate bedeutet in diesem Fall verloren gegangen Umsatz. Deshalb muss dein Marketing die Klickrate nicht nur monitoren, sondern die Meta Description immer wieder optimieren, um so mehr Besucher in den Shop zu bekommen.

Click-Through-Rate bei Paid Traffic

Sprechen wir über die Click-Through-Rate bei bezahltem Traffic, kann die Sache ganz anders aussehen. Bei Google Ads, Facebook Ads, Instagram Ads & Co kostet jeder Klick Geld. Logisch. Schlecht fürs Unternehmen ist es, wenn dein Marketing die Werbung optimiert hat, so dass die Klickraten hoch sind, bevor die Website optimiert wurde. Denn eine schlechte Website führt meist zu einer geringen Conversion Rate. Mit anderen Worten, eine hohe CTR bei Anzeigen führt in Kombination mit einer niedrigen Conversion im Shop zu leeren Kassen. Das Geld geht raus fürs Marketing Budget, gleichzeitig kommt zu wenig rein. Die Akquisekosten je Kunde werden zu hoch.

CTR und der Google Quality Score

Der Quality Score von Google spielt an zwei Stellen eine Rolle: Beim Ranking der Seite und bei den Google Ads. Es ist zwar nicht komplett gesichert, ob die Klickrate ein direkter Rankingfaktor ist. Dennoch kann man davon ausgehen, dass die CTR ein wichtiges Signal für Google ist, ob eine Seite für den eingeblendeten Suchbegriff relevant ist oder nicht. Das bedeutet, die Click-Through-Rate kann sich auf die Suchmaschinen Platzierung in der organischen Suche auswirken. Mindestens genauso wichtig ist der Quality Score bei den Google Ads. Mithilfe einer Vielzahl von Daten ermittelt Google den Quality Score von Anzeigen. Gleichzeitig wird eine Vorhersage getroffen, wie wahrscheinlich es ist, dass diese Anzeige von den Usern angeklickt wird. Google hat natürlich das Interesse die Anzeigen am besten zu platzieren, die die wahrscheinlichsten von Besuchern angeklickt werden. Denn nur die bescheren Google Werbeeinnahmen. Also bekommen Ads mit einer guten CTR einen besseren Quality Score als solche Ads mit einer schlechten CTR. Für dich als Werbetreibenden kann das bedeuten, dass du für dieselbe Platzierung mehr zahlen musst als ein Mitbewerber. Warum? Weil der einen besseren Quality Score hat. Wird deine Anzeige qualitativ höher bewertet, zahlst du weniger.

SEO und die Klickrate

Was genau haben eigentlich SEO und die Click-Through-Rate miteinander zu tun? Das erste Ziel von Suchmaschinen Marketing ist es, mit der Website möglichst gut bei Google zu ranken. Je nach Erfolg der SEO Bemühungen klappt dies mal besser, mal schlechter. Landet dein Shop auf Seite 2, 3 oder noch weiter hinten, stehen die Chancen auf Klicks schlecht. Selbst auf Seite 1 gibt es ein starkes Gefälle. Je weiter eine Seite von Platz 1 entfernt ist, desto geringer die Chancen auf Klicks. Deshalb muss das Bestreben von SEO immer sein, eine möglichst gute Platzierung innerhalb der Suchergebnisse zu erreichen. Doch die erreichte SEO Platzierung ist nicht der einzige Faktor für die Anzahl der Klicks. Wichtig sind auch die Snippets, die in den Suchergebnissen angezeigt werden. Denn sie entscheiden, ob jemand auf eine Seite klickt oder nicht. Daher ist im SEO die Optimierung der Snippets ein wichtiger Teil der Arbeit. Titel und Meta Description müssen so formuliert werden, dass möglichst viele User die Seite anklicken. Aufgabe von SEO ist es also nicht nur die Seite nach vorne zu bringen, sondern auch die Snippets so attraktiv wie möglich zu gestalten. Da auch der beste SEO Marketing Mitarbeiter nicht immer vorhersehen kann, welche Formulierung am besten funktionieren wird, ist ein kontinuierliches SEO Monitoring und AB Testing der Click-Through-Rate notwendig.

Marketing: Mobile Anzeige im Vergleich zu Desktop Anzeige

Facebook Anzeige oder Google Ads? Mobile Anzeige, Desktop Anzeige oder beides? Die Höhe der Click-Through-Rate hängt nicht zuletzt auch vom Werbekanal und vom benutzten Gerät ab. Vielleicht mag es den ein oder anderen überraschen, aber eine Anzeige auf mobilen Endgeräten ausgespielt hat eine höhere Klickrate, als eine Anzeige, die auf Desktop angezeigt wird. Einer der Gründe hierfür mag sein, dass beim mobilen Gerät die Anzeige mehr Raum einnimmt und daher anders wahrgenommen wird. Hierdurch sind die Klickraten für Mobile Ads höher als bei der Desktop Anzeige.

Benchmark: Click-Through-Rate bei Mobile und Desktop

CTR Desktop

  • Video 4,25%
  • Twitter 1%-3%
  • Facebook Newsfeed 0,5%-2%
  • Google Display Anzeigen 0,4%
  • Facebook Display 0,12%
  • Display Ads 0,1%

CTR Mobile

  • Video 11,8%
  • Facebook Newsfeed 3%-6%
  • Native Anzeigen 1,37%
  • Display Anzeigen 0.35%

Quelle: Coull

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